Projekte & Referenzen
Smejkalka-Brücke – Prag (CZ)
Projektdetails
Die Smejkalka-Brücke in Prag ist ein aktuelles Großprojekt, bei dem helics im Jahr 2025 und 2026 ca. 1.600 CAB-Hybridankerplatten für die Quervorspannung einer Fertigteilbrücke lieferte. Das Projekt wird von VSL International als Systemlieferant realisiert. Die CAB-Platten werden eingebettet in den Betonquerschnitt der vorgefertigten Träger und ermöglichen die exakte Krafteinleitung der Quervorspannung. Mit dieser Stückzahl ist die Smejkalka-Brücke eines der volumenstärksten Einzelprojekte in der Geschichte von helics.
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Die CAB-Ankerplatte wurde speziell für den Einsatz in vorgefertigten Betonträgern entwickelt: Sie wird bereits in der Vorfertigung eingebaut und ermöglicht die präzise, kraft schlüssige Verankerung der Quervorspannstäbe. Die ETA-Zulassung ETA-16_0726 gilt europaweit und vereinfachte den Einsatz in Tschechien ohne zusätzliche nationale Zulassungsverfahren. Die enge Zusammenarbeit mit VSL International als einem der weltweit führenden Vorspannspezialisten unterstreicht die Systemreife des helics CAB-Produkts.
Wilhelm-Kaisen-Brücke – Bremen (DE)
Projektdetails
Die Wilhelm-Kaisen-Brücke in Bremen ist eine bekannte innerstädtische Brücke über die Weser, die im Jahr 2025 mit nachträglicher Vorspannung verstärkt wurde. helics lieferte 192 CoP-Ankerplatten für dieses innerstädtische Prestigeprojekt. Die Verstärkungsmaßnahme erfolgte unter laufendem Stadtverkehr in enger Abstimmung mit den Bremer Behörden. Das Projekt ist ein Beispiel für den Einsatz von helics-Produkten bei gesellschaftlich bedeutsamen Bauwerken im öffentlichen Stadtbild.
Produktnutzen
Bei innerstädtischen Brückenprojekten kommt es besonders auf schnelle, störungsarme Bauabläufe an. Die CoP-Ankerplatten aus UHPC ermöglichen eine kompakte Verankerungslösung, die keinerlei nachträgliche Oberflächenbehandlung erfordert. Die Lieferung erfolgte just-in-time aus der helics-Produktion in Bernried direkt auf die Bremer Baustelle. Das Projekt demonstriert: Auch bei renommierten innerstädtischen Bauwerken überzeugen UHPC-Hybridankerplatten durch Zuverlässigkeit, Dauerhaftigkeit und wirtschaftliche Montage.
Weidetor-Brücke (DE)
Projektdetails
Die Weidetor-Brücke wurde in zwei aufeinanderfolgenden Bauphasen (2024 und 2025) mit nachträglicher Vorspannung verstärkt. In beiden Phasen lieferte helics CoP-R Hybridankerplatten für BBV Systems. Das Projekt zeigt den bewährten Arbeitsablauf bei der Brückenverstärkung im Bestand: Die UHPC-Ankerplatten werden direkt auf die Stegfläche gesetzt, der Vorspannstab geführt und gespannt – alles unter laufendem Verkehr und ohne aufwändigen Gerüstbau. Die Aufteilung in zwei Bauphasen ermöglichte das Arbeiten unter Aufrechterhaltung des Verkehrs.
Produktnutzen
Das Projekt Weidetor ist ein typisches Beispiel für die effiziente Brückenverstärkung im deutschen Bestandsnetz. Die CoP-R-Platte mit integriertem Winkelausgleich passt sich der Steggeometrie an und erfordert keine vorbereitenden Ausgleichsarbeiten. Die kurzen Lieferzeiten aus der deutschen helics-Produktion in Bernried und die bewährte Zusammenarbeit mit BBV Systems ermöglichen eine reibungslose Projektabwicklung – vom Angebot bis zur Lieferung in wenigen Wochen.
Innbrücke Egglfing–Obernberg (DE/AT)
Projektdetails
Die Innbrücke Egglfing–Obernberg ist eine grenzüberschreitende Spannbetonbrücke aus den 1970er Jahren, die umfangreiche Verstärkungsmaßnahmen erhielt. Kern der Maßnahme war die Querkraftverstärkung mit vertikalen Spanngliedern in den Brückenstegen und die Verstärkung der Fahrbahn- und Bodenplatte in Querrichtung mit horizontalen Spanngliedern. Dabei kamen über 2.000 Hybridankerplatten CoP und CoP-R zum Einsatz – eine der größten Einzellieferungen in der Geschichte des Hybridanker-Systems. Die UHPC-Ankerplatten wurden an den geneigten Stegoberflächen eingesetzt und ermöglichten eine passgenaue Lasteinleitung ohne zusätzliche Ausgleichskonstruktionen.
Produktnutzen
Die Hybridankerplatten CoP überzeugten durch ihren integrierten Winkelausgleich, der eine direkte Montage auf der geneigten Brückenoberfläche ohne Keilplatten ermöglichte. Die Hybridankerplatten CoP-R dienten zur Verankerung der vertikalen Spannglieder an der Stahltraverse. Gegenüber Stahllösungen konnte das Bauteilgewicht deutlich reduziert werden – eine erhebliche Erleichterung auf der beengten Baustelle unter rollendem Verkehr. Die hohe UHPC-Festigkeit und die Korrosionsbeständigkeit garantieren eine dauerhaft zuverlässige Lasteinleitung über die gesamte Restnutzungsdauer der Brücke.
Windpark Pjelax-Böje (FI)
Projektdetails
Im Windpark Pjelax-Böje an der finnischen Westküste wurden UHPC-Hybridankerplatten für die Verankerung der Bodenanker in den Turmsockelfundamenten eingesetzt. Für jeden Turm werden Dutzende von CAB-Ankerplatten benötigt. helics lieferte insgesamt 650 CAB- für diesen Windpark. Das Projekt wurde gemeinsam mit dem österreichischen Partner ANP Systems realisiert, der auf Windturbinenverankerungen spezialisiert ist.
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UHPC-Ankerplatten bieten bei Windturbinenverankerungen entscheidende Vorteile: Da sie keinen Korrosionsschutz benötigen, entfallen aufwändige Beschichtungsarbeiten – bei den rauen Wetterbedingungen auf finnischen Baustellen ein erheblicher Vorteil. Das Gewicht liegt rund 60 % unter dem Stahl-Äquivalent (ca. 37 kg vs. 80 kg bei Stahlplatten), was häufig eine Montage von Hand ermöglicht. Über die gesamte Lebensdauer von 25+ Jahren entstehen keine Kosten für Nachbeschichtung oder Korrosionskontrolle.
Zaglbrücke / Zaglhof – Brennerautobahn A13 (AT)
Projektdetails
An der Brennerautobahn A13 im Bereich Zaglhof wurden in zwei Bauphasen (2021 und 2023) Widerlager und Stützmauern mit nachträglichen Felsankern verstärkt. Die Anker wurden unter Neigung in den Fels eingebohrt und mit UHPC-Hybridankerplatten verankert. Die Hybridankerplatten verfügen über einen integrierten Winkelausgleich, der die Montage auf der geneigten Obererfläche ohne separate Keilplatten.
Produktnutzen
Der integrierte Winkelausgleich reduzierte den Montageaufwand erheblich: Separate Keilplatten und aufwändige Passungsarbeiten entfielen vollständig. Das geringe Gewicht der UHPC-Platten erleichterte die Handhabung auf der exponierten Baustelle. Die Korrosionsbeständigkeit des UHPC sichert auch unter den extremen Witterungsbedingungen der Gebirgslage eine dauerhaft zuverlässige Funktion.
Jauntalbrücke – Kärnten (AT)
Projektdetails
Die Jauntalbrücke in Kärnten ist eine längere Brücke der Jauntalbahn. Die Verstärkung der Pfeiler wurde durch eine Verbreiterung des Überbaus notwendig. Für die Verstärkung der Stege wurden 500 UHPC-Hybridankerplatten vom Typ HA 47 WR eingesetzt. Die Platten wurden speziell auf eine 2°-Abweichung des Stabs zur Plattenoberfläche ausgelegt. Das Projekt wurde mit ANP Systems als Generalunternehmer realisiert.
Produktnutzen
Die Hybridankerplatten HA 47 im Großformat (400×400×100 mm) übertragen Kräfte von über 1.700 kN pro Platte. Der integrierte Winkelausgleich (WR-Typ) kompensiert die 2°-Neigung ohne zusätzliche Konstruktionsteile. Die ETA-Zulassung ETA-13_0463 ermöglichte den direkten Einsatz ohne aufwändige Einzelzulassungsverfahren. Zusätzlich spielte bei der Größe der Platten auch das Gewicht der Bauteile eine entscheidende Rolle für die Produktwahl.
Elbmarschbrücke – A7 Hamburg (DE)
Projektdetails
Die Elbmarschbrücke der A7 nördlich von Hamburg ist eine der meistbefahrenen Autobahnbrücken Norddeutschlands. In mehreren Bauphasen (2018, 2020, 2022) wurde mit nachträglicher Quervorspannung die Fahrbahnplatte verbreitert. Für die Verankerung der Stabspannstäbe kamen CAB-Hybridankerplatten zum Einsatz. Die Gesamtstückzahl von ca. 4.000 Ankerplatten macht dieses Projekt zu einem der volumenmäßig bedeutendsten Referenzprojekte von helics.
Produktnutzen
Die CAB-Ankerplatte ermöglicht die Verankerung hoher Vorspannkräfte auf engstem Raum – auch bei niedrigen Betongüten des Bestandsbauwerks. Durch die Einbettung im Beton mit integrierter Spaltzugbewehrung können die Ankerkräfte eingeleitet werden. Die UHPC-Materialqualität gewährleistet eine extrem dichte Verbindung auch unter der dynamischen Dauerbelastung des Autobahnverkehrs.
Isarbrücke Bad Tölz (DE)
Projektdetails
Die Bundesstraße B472 führt über die Isarbrücke Bad Tölz, eine Spannbetonbrücke aus den 1960er Jahren, die eine temporäre Querkraftverstärkung und eine Biegezugverstärkung benötigte. helics lieferte für dieses Pilotprojekt die CoBeam-Traverse aus UHPC – ein Referenzprojekt für die Anwendung von UHPC-Traversensystemen bei der Brückenverstärkung unter rollendem Verkehr. Die CoBeam-Traverse wurde von außen an den Brückensteg angebracht und nimmt die Verankerungskräfte der vertikalen Vorspannstäbe auf. Die Einbauarbeiten konnten bei laufendem Verkehr durchgeführt werden.
Die Hybridankerplatten CoP-R dienten zur Verankerung der Stabspannglieder an den Verankerungsblöcken für die externe Längsvorspannung.
Produktnutzen
Die CoBeam-Traverse aus UHPC bietet gegenüber Stahlalternativen entscheidende Vorteile: Sie ist deutlich leichter und kann ohne Kran von Hand positioniert werden. Die Verankerung ist bereits in die UHPC-Traverse integriert – separate Ankerkonstruktionen entfallen. Die extrem hohe Druckfestigkeit des UHPC ermöglicht kompakte Bauformen, die sich auch bei beengten Verhältnissen unter bestehenden Brücken montieren lassen.
Auch die eingesetzten CoP-R Hybridankerplatten aus UHPC bieten Vorteile gegenüber konventionellen Stahlplatten: Durch ihr geringeres Gewicht vereinfachen sie Handling und Montage erheblich. Gleichzeitig sind sie dauerhaft korrosionsbeständig und benötigen keinen zusätzlichen Korrosionsschutz, was den Wartungsaufwand reduziert und die Dauerhaftigkeit der Konstruktion erhöht.
Viaduc de Huccorgne – Wanze (BE)
Projektdetails
Das Viaduc de Huccorgne bei Wanze ist ein Spannbetonviadukt in der Wallonie (Belgien), das im Rahmen einer umfassenden Instandsetzungsmaßnahme eine externe Vorspannung zur Biegezug- und Querkraftverstärkung erhielt. Mit 1.590 gelieferten CoP-Hybridankerplatten zählt das Projekt zu den größten Einzelprojekten von helics im Bereich Brückenverstärkung.
Das Projekt wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Generalunternehmer BAM, Interspan sowie dem öffentlichen Auftraggeber SPW Wallonie realisiert.
Produktnutzen
Die hohe Stückzahl bei engen Terminvorgaben stellte besondere Anforderungen an Produktion und Logistik – helics lieferte termingerecht aus der eigenen Produktion in Bernried. Die europäische Zulassung ETA-16_0726 ermöglichte den problemlosen Einsatz in Belgien ohne zusätzliche nationale Nachweise. Die UHPC-Platten überzeugen durch ihre chemische Beständigkeit im Sprühnebelbereich und die Möglichkeit, auf geneigten Oberflächen ohne Keilplatten zu arbeiten.
Tempelanlage Myanmar – Litzenanker (MM)
Projektdetails
In Myanmar wurden historische Tempelanlagen mit nachträglichen Litzenankern gesichert. Die Verankerung erfolgte mit UHPC-Hybridankerplatten vom Typ CoP L4-G – entwickelt für viersträngige Litzenanker. Das Projekt wurde über DSI Far East abgewickelt und ist ein Beispiel für den weltweiten Einsatz der helics-Produkte auch in tropischen Klimazonen. Die UHPC-Platten konnten direkt auf dem historischen Mauerwerk befestigt werden und erforderten keinerlei Oberflächenschutz.
Produktnutzen
In tropischen Klimazonen mit hoher Luftfeuchtigkeit und Temperaturschwankungen ist Korrosion besonders kritisch. UHPC-Ankerplatten benötigen keinerlei Beschichtung und sind dauerhaft resistent gegen Feuchtigkeit, Salz und biologischen Bewuchs. Durch das geringe Gewicht war der Transport zur Baustelle in unwegsamem Gelände erheblich einfacher als mit Stahlplatten. Die Platten konnten ohne spezielles Hebezeug montiert werden.
Stützmauer Klagenfurt – Sonderankerplatten L3 (AT)
Projektdetails
Bei einer Stützmauersicherung in Klagenfurt kamen maßgeschneiderte UHPC-Sonderankerplatten zum Einsatz. Die Oberfläche der Stützmauerwar stark geneigt und wies eine niedrige Betondruckfestigkeit auf, sodass eine Standardplatte nicht einsetzbar war bzw. aufgrund der großen benötigten lasteinleitungsfläche (700mm x 700mm) zu schwer gewesen wäre . helics entwickelte eine projektspezifische Sonderplatte mit integriertem Winkelausgleich, der die präzise Krafteinleitung trotz Mauerneigung sicherstellt. Trotz der geringen Stückzahl von nur 5 Platten konnte helics eine wirtschaftliche Lösung anbieten – ein Vorteil der flexiblen UHPC-Fertigung gegenüber aufwändigen Stahlkonstruktionen.
Produktnutzen
Dieses Projekt zeigt, dass UHPC-Hybridankerplatten auch für kleinste Serien und Sondergeometrien wirtschaftlich gefertigt werden können. Der integrierte Winkelausgleich wurde direkt in die Form eingearbeitet – ohne Mehraufwand beim Einbau. Die Lösung vermied aufwändige Schalarbeiten oder separate Ausgleichskeile. Das Projekt demonstriert die Flexibilität der helics-Fertigungstechnologie: Individuelle Geometrienanpassungen sind bereits ab Kleinstserien möglich. Ausserdem war die Platte mit einem Gewicht von 190 kg deutlich leichter als die vergleichbare Stahlplatte mit einem Gewicht von ca. 400 kg.
Hängebrücke Verwalltal – St. Anton am Arlberg (AT)
Projektdetails
Im Verwalltal bei St. Anton am Arlberg (Tirol) wurden die Verankerungen einer Hängebrücke mit UHPC-Hybridankerplatten realisiert. Die Hochgebirgsbaustelle auf über 1.500 m Höhe stellte besondere Anforderungen: Enge Zufahrtswege, extreme Witterung und kaum einsetzbare Schwermaschinerie erforderten leichte, robust handhabbare Bauteile. Die UHPC-Ankerplatten ermöglichten eine schnelle Montage mit minimalem Geräteeinsatz.
Produktnutzen
Das geringe Gewicht der UHPC-Ankerplatten (gegenüber Stahl ca. 50–60 % leichter) war auf dieser Hochgebirgsbaustelle entscheidend: Der Transport zur Einbaustelle konnte ohne Kran erfolgen. Die Korrosionsbeständigkeit in alpinen Umgebungen mit Schnee, Feuchtigkeit und Frost ist besonders wertvoll – ein nachträgliches Beschichten oder Überwachen ist nicht erforderlich. Die kompakten, grau eingefärbten UHPC-Platten fügen sich harmonisch in das alpine Landschaftsbild ein.
Rheinschleuse Iffezheim (DE)
Projektdetails
Die Rheinschleuse Iffezheim ist eines der ersten und bedeutendsten Referenzprojekte von helics überhaupt – hier wurde das Hybridanker-System erstmals im großen Maßstab an einem Wasserbauwerk eingesetzt. Die massiven Schleusenwände am Rhein wurden mit nachträglichen Litzenankern gesichert. Für die Verankerung der Ankerköpfe an der Betonwand lieferte helics UHPC-Ankerplatten, die in aufwändigen Vorversuchen (Tastversuchen) erprobt und für den Serieneinsatz freigegeben wurden. Das Projekt legte den Grundstein für alle nachfolgenden Zulassungen und Weiterentwicklungen des Hybridanker-Systems.
Produktnutzen
Das Projekt Iffezheim markiert den Beginn der Serienreife des Hybridankers. Die Anforderungen an Dauerhaftigkeit im Wasserbauwerk – dauerhaft feuchte Umgebung, Chloride, Frost-Tau-Wechsel – wurden durch den Einsatz von UHPC mustergültig erfüllt. Die extrem geringe Porosität des UHPC verhindert das Eindringen von Wasser und korrosiven Stoffen dauerhaft. Seit über 15 Jahren ist das Bauwerk in Betrieb – ohne jegliche Nacharbeit an den Ankerplatten.








































































